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Creditreform Newsletter
Aktueller Newsletter zur neuen Auskunftsgeneration
Effiziente Wirtschaftsauskünfte durch hohe Datenqualität
Effiziente Wirtschaftsauskünfte durch hohe Datenqualität
Oldenburg, 12.03.2010
Die Qualität der dezentralen Datenpflege wird durch eine Vielzahl von Strukturen und Prozessen gesichert. So definieren Qualitätsbeauftragte verbindliche Arbeitsanleitungen und überwachen deren Einhaltung.
Für die Aus- und Weiterbildung der Auskunftsmitarbeiter steht ein Schulungsprogramm zur Verfügung, das von Grundlagenschulungen über Bilanzanalyseseminare bis hin zu einem Seminar zum Certified Business Analyst® reicht.
Recherche unterstützt Betrugsprävention
Für die Betrugsprävention wird im Internet nach dort gehandelten Firmen gesucht, um daraus Anzeichen auf Betrugsabsichten abzuleiten. Dabei werden auch Adressen ermittelt, an denen eine Häufung von negativen Firmen zu verzeichnen ist. Darüber hinaus wird versucht, Firmen und Privatpersonen zu identifizieren, die als Firmenbestatter, Betrüger oder Strohmänner tätig sind. Alle gewonnenen Hinweise stehen für die Datenpflege und die Bonitätsbewertung zur Verfügung. Als technische Präventivmaßnahme wurde ein Anfragezähler
in das Auskunftssystem integriert, da Betrugsphänomene üblicherweise mit einem extremen Anstieg der Auskünfte über das betrügende Unternehmen einhergehen. Tritt eine solche Entwicklung auf, löst der Anfragezähler eine Warnfunktion aus, der dann beim Kreditgeber eine vertiefende Prüfung folgt.
Zusätzlich werden die Auskunftsmitarbeiter bei der Dateneingabe durch zahlreiche Plausibilitätsprüfungen und Automatismen unterstützt. Das Auskunftssystem stellt spezielle Tools für die Bewertung des Datenmaterials zur Verfügung. Die Sachbearbeiter können die vom System generierten Vorschlagswerte anhand einer Übersichtsmaske überprüfen, die alle bonitätsrelevanten Daten darstellt. Zusätzlich kann auf ein Branchenanalyse-Tool zugegriffen werden, in dem Unternehmensvergleichswerte zu 1.500 Branchen hinterlegt
sind.
Bonitätsindex im Fokus
Abgerundet wird die Qualitätssicherung durch ein zweistufiges Kontrollsystem. Die erste Stufe dient der Selbstkontrolle der Auskunftsmitarbeiter. Das System veranlasst in vorab definierten Rhythmen 70 verschiedene Qualitätsselektionen. Die dabei ermittelten Datensätze werden nach festgelegten Vorgaben bearbeitet. Der gesamte Firmendatenbestand wird zusätzlich viermal pro Jahr einer Analyse zur Prognosefähigkeit des Bonitätsindex unterzogen. Bei jedem einzelnen Datensatz wird geprüft, wie hoch der Bonitätsindex
vor zwölf Monaten war und wie er sich bis zum Analysetag verändert hat. Idealerweise sollten die im zurückliegenden Jahr ausgefallenen Firmen bereits zwölf Monate zuvor schlecht bewertet worden sein. Ausfälle sollte es also nur in den hohen Risikoklassen gegeben haben.
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